Bei uns sind Sie kein Target. Sie können erstmalig die Zukunft der Selbsthilfe mitgestalten.
Patient:innen sollen nicht ausschließlich Empfänger:innen von Beteiligungsangeboten, Awareness, Projekten oder „Patient Voice“ anderer Stakeholder sein. Sie können selbst Strukturen schaffen, Forschung anstoßen, Wissen organisieren und darüber mitentscheiden, unter welchen Bedingungen Selbsthilfe stattfindet.
Im SH 2.0 Netzwerk verbinden sich Patient:innen, Gruppen und Organisationen, um gemeinsam an der souveränen Zukunft der Selbsthilfe zu arbeiten.
Es geht um das Wie, Was und Warum: Wie soll Selbsthilfe organisiert und finanziert werden? Was braucht es für tatsächliche Unabhängigkeit? Wer entscheidet, wer beteiligt wird und wer für wen spricht? Wie können Machtasymmetrien und Abhängigkeiten sichtbar gemacht und reduziert werden? Welche Formen der Beteiligung ermöglichen tatsächliche Mitbestimmung? Und welche Strukturen brauchen Patient:innen, Gruppen und Organisationen dafür?
Was das Netzwerk ermöglicht.
Mitglieder bringen Erfahrungen, Fragen und Perspektiven ein und beteiligen sich innerhalb klarer Governance Regeln an der Entwicklung neuer Bedingungen und Modelle für Selbsthilfe.
Fragen, Probleme und Beobachtungen aus Selbsthilfe und Patientenorganisationen können Ausgangspunkt systematischer Forschung werden. Was Menschen in der Praxis erleben, soll nicht nur individuell bewältigt, sondern in seinen strukturellen Zusammenhängen untersucht werden.
Das Netzwerk verbindet Patient:innen, Selbsthilfegruppen und Organisationen und schafft Zugang zu Forschung, Analysen, Wissen und Werkzeugen.
Wir untersuchen, welche finanziellen, organisatorischen und institutionellen Bedingungen Unabhängigkeit ermöglichen und welche neuen Abhängigkeiten entstehen können. Mitglieder wirken an der Entwicklung und Erprobung neuer Modelle mit.
Wie können Patient:innen selbst Forschung initiieren, Wissen organisieren, Strukturen entwickeln und Entscheidungen treffen? Das Netzwerk schafft Raum, solche Modelle gemeinsam zu entwickeln und praktisch zu erproben.
Wer kann Teil des Netzwerks werden?
- Patient:innen und Betroffene
- Selbsthilfegruppen und Initiativen
- Patientenorganisationen
Die rechtliche Mitgliedschaft bildet den organisatorischen Rahmen. Im SH 2.0 Netzwerk geht es darüber hinaus um die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung.
Das Netzwerk ist länderübergreifend. Organisationen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz sind ausdrücklich willkommen.
Mitgliedschaft
Unternehmen und Unterstützer:innen
Unabhängige Arbeit darf auch von Unternehmen unterstützt werden. Entscheidend ist, unter welchen Bedingungen.
Die Arbeit von SH 2.0 ist auch für Unternehmen relevant. Chronische Erkrankungen, Behinderung, Pflege, Selbsthilfe und gesundheitliche Krisen betreffen ihre Mitarbeiter:innen und deren Familien. Unternehmen profitieren von Wissen darüber, welche Strukturen Menschen unterstützen, wie unabhängige Gesundheitsinformation funktioniert und wie Beteiligung gestaltet werden kann.
SH 2.0 stellt deshalb Wissen und Expertise auch Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen zur Verfügung. Unternehmen können unsere Arbeit finanziell unterstützen, Forschungsaufträge vergeben oder Leistungen des Instituts in Anspruch nehmen.
Finanzielle Unterstützung schafft keinen Anspruch auf Einfluss. Geldgeber entscheiden weder über Forschungsfragen und Ergebnisse noch über Publikationen, Positionen oder die strategische Ausrichtung des Instituts. Finanzierungen und relevante Beziehungen werden transparent ausgewiesen.
So können wirtschaftliche Akteur:innen zur Finanzierung unabhängiger Strukturen beitragen, ohne deren Agenda zu bestimmen.
