Gründerin und Leitung
Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Selbsthilfe und Patientenorganisationen an den Schnittstellen von Praxis, Organisationsentwicklung, Ethik, Kommunikation und Forschung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Macht- und Governance-Strukturen, Unabhängigkeit, Transparenz, Finanzierung, Patientenbeteiligung, Digitalisierung und neue Formen patientengeführter Selbstorganisation.
Sie leitet eine Patientenorganisation und hat dort einen unabhängigen Ethikrat sowie eigene Ethikleitlinien für die Zusammenarbeit mit Industrie und weiteren Stakeholdern aufgebaut. Aus der praktischen und analytischen Auseinandersetzung mit bestehenden Strukturen entstand das Institut für unabhängige Selbsthilfe und Systemanalyse.
Ihren MSc-Abschluss erwarb sie an der Universität Graz; im Rahmen ihrer MSc-Arbeit wertete sie Daten von 1.413 Patient:innen aus. Darüber hinaus verfügt sie über langjährige Erfahrung in Beratung, Organisations- und Teamentwicklung sowie journalistischer Arbeit und wissenschaftsnaher Kommunikation.
Mit NOA – No One’s Agenda entwickelt sie parallel eine digitale Plattform für neue Formen der Selbstorganisation. Als Gründerin und Herausgeberin von Incendi beschäftigt sie sich publizistisch mit Medizin, Gesellschaft, Patientenperspektiven und strukturellen Fragen im Gesundheitswesen.
Arbeitsschwerpunkte.
- Selbsthilfe und Patientenorganisationen
- Macht, Governance und institutionelle Strukturen
- Unabhängigkeit, Transparenz und Interessenkonflikte
- Patientenbeteiligung und Repräsentation
- Finanzierung und ökonomische Strukturen
- Digitalisierung und neue Formen der Selbstorganisation
- Ethik und Organisationsentwicklung
